Lifestyle Obertauern

Sport Outfit-Tipps: Von Kopf bis Fuß perfekt gestylt

Style-Expertin Eva Köck-Eripek, Star-Coiffeur Christian Sturmayr und die ehemalige Profi-Snowboarderin Heidi Krings trafen sich in Obertauern und geben Tipps für das perfekte Sport-Outfit.

„Von Kopf bis Fuß perfekt gestylt“ wollen sich viele modebewusste Menschen nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport präsentieren. Dass dies heutzutage eigentlich kein „schwieriges Unterfangen“ mehr ist, beweisen einmal mehr ORF-Style-Expertin Eva Köck-Eripek und Coiffeur Christian Sturmayr. Gemeinsam mit der ehemaligen Profi-Snowboarderin Heidi Krings, die zudem als Model agierte, geben sie Tipps für den perfekten Auftritt beim Sport.

„Die Zeiten, in denen man mit x-beliebiger Jogginghose und ausgewaschenem Pulli getrost zum Workout gehen konnte, sind lange vorbei“, lacht Eva Köck-Eripek, ORF-Style-Expertin und Inhaberin des Image Instituts. Im Gegenteil: Böse Zungen behaupten, dass manch ambitionierter Sportler sogar mehr Zeit damit verbringt, das passende Outfit auszuwählen, als beim Sport selbst. Dass dies weder „Zweck der Übung“, noch notwendig ist, weiß natürlich auch Köck-Eripek.

Die Wahl des richtigen Sport Outfits beginnt bereits beim Einkauf

„Der Trick ist eigentlich einfach“, erzählt Köck-Eripek. „Man kann täglich sehr viel Zeit und Aufwand sparen, wenn man bereits beim Einkauf darauf achtet, dass man aufeinander abgestimmte Teile aussucht. Dies gilt natürlich nicht nur für das Sport Outfit, sondern für den Kauf jeglicher Garderobe“, meint Köck-Eripek.

Ein Rat, der besonders durch den aktuellen Sportmode-Trend an Gewichtung gewinnt. „Mit der aktuellen Sportmode versucht man farbkräftig aufzutreten. Dies ist nicht nur trendig, sondern hat auch eine Funktion: Nämlich dass man schneller erkannt wird, wenn man etwa in der Dämmerung unterwegs ist“, erklärt die Style-Expertin. Trotzdem: Die bunte Vielfalt hat natürlich auch ihre Tücken und kann, unglücklich kombiniert, rasch alles andere als cool wirken.

Die ehemalige Profi-Snowboarderin Heidi Krings in einem farblich perfekt abgestimmten Sport-Outfit von Ortovox. Foto: Kitzenegger
Die ehemalige Profi-Snowboarderin Heidi Krings präsentiert ein farblich perfekt abgestimmtes Sport Outfit von Ortovox. Foto: Kitzenegger

Auch Neonfarben wie Pink, Leuchtgelb oder intensives Grün sind aus den neuen Kollektionen nicht wegzudenken. „Sie werden vor allem gerne in Kombination mit den Klassikern Weiß, Schwarz und Grau verwendet“, weiß Köck-Eripek. Selbst wenn Neonfarben auch Blockstreifen und große Muster vertragen, rät die Stylistin allemal, es dabei aber lieber „nicht zu bunt zu treiben“ und bewusst auf die bewährten Farb-Klassiker zu setzen, um den Look zu neutralisieren.

„Zudem ist es am besten, man trägt die Kombination Neon mit Klassiker-Farben konsequent von Kopf bis Fuß. Es empfiehlt sich wirklich, wie bereits erwähnt, ein Outfit immer gleich ganzheitlich zu kaufen. Damit gelingt der cool-chice Look“, betont Köck-Eripek.

So beginnt man etwa mit dem Stirnband. Wiederholt die gewählte Farbe in der sportiven Überjacke oder im Shirt. Alternativ kann auch eine Kontrastfarbe hinzugefügt werden. Wie etwa zu einem blauen Shirt eine korallfarbene Jacke mit der dazu passenden Hose. „Besonders stylish und komplett wirkt das Outfit, nimmt man selbst bei der Wahl der Schuhe und Socken auf die vorherrschende Farbe Rücksicht“, weiß Köck-Eripek.

Intensive Farbtöne, Neon und metallisierte Farben sind übrigens auch in den Frühjahr/Sommer-Kollektionen 2022 vertreten. Bunte Sport Outfits können heuer also getrost noch gekauft und im kommenden Jahr getragen werden.

Prägen die aktuellen Sport Outfits: Neonfarben wie Pink, Leuchtgelb oder intensives Giftgrün. Foto: Kitzenegger
Prägen die aktuellen Sport Outfits: Neonfarben wie Pink, Leuchtgelb oder intensives Giftgrün. Foto: Kitzenegger

Sport Outfit: “Form follows function”

Doch auch für passionierte Fashionists gilt: Funktionalität steht an erster Stelle. „So sollen etwa Überjacken nicht nur vor Kälte schützen. Sie müssen auch an wärmeren Tagen verwendbar sein“, erklärt Köck-Eripek und ergänzt: „Aber dies ist bei modernen, mit atmungsaktiven Hightech-Materialien hergestellten Sport Outfits ohnehin so gut wie immer der Fall.“

Zudem kann man bei den aktuellen Sportjacken bei hohen Temperaturen etwa die sogenannten „Lüftungsschlitze“ an den Seiten oder Armen öffnen, wenn man stark schwitzt. Wird es wieder kühler, ist eine integrierte Kapuze sehr praktisch. Bei zahlreiche Modellen sind diese zudem leicht mit nur einer Hand ganz verschließbar und schützen so auch vor Regen.

Das Sport Outfit hält Einzug in den Alltag

Von wegen, dass man die Kontrolle über sein Leben verloren hätte, wenn man Jogginghosen trägt, wie Modezar Karl Lagerfeld noch vor wenigen Jahren posaunte. Ganz im Gegenteil: Mittlerweile gilt „Athleisure“, wie der Trend, Sportbekleidung auch abseits des Sports, also etwa in Freizeit oder bei der Arbeit zu tragen, genannt wird, als mega-in.

Ob Sportschuhe, Leggings, Tops oder Jacken: Sportbekleidung hat längst Einzug in den Alltag gehalten. Der Althleisure-Look gilt nicht nur als stylisch. Vielmehr wird damit auch ein Statement für einen sportlichen Lifestyle gesetzt. Foto: Adidas
Ob Sportschuhe, Leggings, Tops oder Jacken: Sportbekleidung hat längst Einzug in den Alltag gehalten. Der Althleisure-Look gilt nicht nur als stylisch. Vielmehr wird damit auch ein Statement für einen sportlichen Lifestyle gesetzt. Foto: Adidas

„Sportmode wird nicht nur immer trendiger. Sie ist wahrlich auch im Alltag angekommen“, meint Köck-Eripek. Eine Aussage, der auch Ex-Profi-Snowboarderin Heidi Krings völlig zustimmt. „Ich trage meine Sportsachen schon seit geraumer Zeit auch im Alltag. Natürlich nicht immer und überall. Aber wenn ich nicht gerade geschäftliche Termine wahrnehmen muss, bei denen Business-Look gefragt ist, trifft man mich so gut wie immer mit zumindest einem Teil meiner Trainings-Outfits an“, erzählt Krings.

Stylisch beim Sport von Kopf bis Fuß: Die ideale Langhaar-Frisur

Aber es ist nicht nur die Sportbekleidung, mit der man mühelos vom Freizeit- in den Businessmodus wechseln kann. Auch die Frisur will mittlerweile jederzeit und überall „sitzen“. Ein Unterfangen, das beim Sport gerade mit langem Haar oft gar nicht so einfach ist.

„Besonders das Tragen eines Helmes stellt einen da oft schon vor größere Herausforderungen“, schmunzelt Krings. Zum einen sollen die Haare beim Sport aus dem Gesicht sein, zum anderen will man, setzt man den Helm nach dem Training ab, auch nicht völlig zerstört wirken. „Bei mir hat es sich bewährt, die Haare zu einem Pferdeschwanz zu binden und unter dem Helm noch ein dünnes Stirnband zu tragen“, erzählt Krings.

Eine Strategie, der auch Coiffeuer Christian Sturmayr einiges abgewinnen kann. Er weiß: „Sportliche Frisuren müssen praktisch sein“, und empfiehlt: „Als Alternative kann man den Pferdeschwanz in zwei Strähnen abtrennen und zu einem Dutt kordeln. Flechtet man den Chignon am Nacken oder am Kopf, hat man selbst nach Abnahme des Helms eine wunderschöne Frisur.“

Ein Chignon im Nacken sorgt auch nach Abnahme des Helms für eine schicke Frisur und gepflegtes Auftreten. Foto: Privat
Ein Chignon im Nacken sorgt auch nach Abnahme des Helms für eine schicke Frisur und gepflegtes Auftreten. Foto: Privat

Zudem soll unbedingt ein schonender Haargummi verwendet werden, weil nassgeschwitzte Haare sonst leicht brechen können. „Es ist wirklich wichtig, die Haare jeden Tag zu waschen, wenn man Sport betrieben hat. Denn wenn die durch das Schwitzen vermehrt produzierten Milchsäurebakterien in den Haarwurzeln hängenbleiben und diese verstopfen, kann dies, wenn das Haar nicht gereinigt wird, zu Haarausfall führen“, erläutert Sturmayr. Unabdingbar sei auch, einen Conditioner zu verwenden, wodurch das Haar nicht so aufgeraut wird und besser geschützt ist.

Sport Outfit-Shooting in Obertauern

Aufgenommen wurden die Sport-Fashion-Bilder übrigens in Obertauern im Rahmen eines Shootings für einen ORF-Beitrag. „Wir durften rund und in der Hochalm fotografieren und drehen“, erklärt Köck-Eripek. Möglich wurde dies durch den persönlichen Kontakt und ihre zahlreichen Obertauern-Urlaube.

„Sowohl mit Eva als auch mit Christian verbindet mich eine jahrelange Freundschaft“, erzählt Martina Krings von der Hochalm. „Als Eva mit der Idee, einen Beitrag auf der Hochalm zu drehen, an mich herantrat, stimmte ich natürlich sofort zu“, erklärt Krings. Dass dann auch noch das Wetter so perfekt mitspielte, war natürlich das berühmte „Tüpfchen auf dem i“. „Es war eine wirklich tolle Gelegenheit, um einem breiten Publikum zeigen zu können, dass Obertauern auf alle Fälle auch im Sommer einen Besuch wert ist“, meint Krings.

[Was man im Sommer in Obertauern unbedingt erleben soll, erfährt man übrigens im die gute Laune Beitrag „Den Sommer in Obertauern genießen“.]

Beim Sport Outfit-Shooting auf der Hochalm in Obertauern: Die ehemalige Profi-Snowboarderin Heidi Krings, Star-Coiffeur Christian Sturmayr, Hochalm-Wirtin Martina Krings und Style-Expertin Eva Köck-Eripek [v.li.n.re.].   Foto: Kitzenegger
Beim Sport Outfit-Shooting auf der Hochalm in Obertauern: Die ehemalige Profi-Snowboarderin Heidi Krings, Star-Coiffeur Christian Sturmayr, Hochalm-Wirtin Martina Krings und Style-Expertin Eva Köck-Eripek [v.li.n.re.]. Foto: Kitzenegger

„Aber nicht nur Martina Krings, sondern auch Peter Holzner vom Skiworld Obertauern sagte sofort seine Unterstützung zu“, erzählt Köck-Eripek. So wurden die vorgestellten Sport-Outfits vom Skiworld, das ja auch im Sommer geöffnet hat, unkompliziert zur Verfügung gestellt. Die Kombinationen sind dort erhältlich. „Und als ich Heidi Krings bat, doch als Model vor der Kamera zu helfen, musste ich auch dort nicht lange bitten, sondern bekam sofort ihre Zusage“, schwärmt Köck-Eripek. „Es ist wirklich einmalig, wie unkompliziert und hilfsbereit die Einheimischen in Obertauern sind“, fügt sie hinzu.

Aber: Wo ließen sich Bilder für Sport Outfits auch besser einfangen, als inmitten der herrlichen Kulisse der Salzburger Bergwelt?

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